Vom 26. Juli 2026 bis 25. Juli 2027. Jeder Monat trägt
den Namen seines Tores statt einer Nummer.
Wie ein Monat seinen Namen bekommt
Der Mond durchläuft den ganzen Ring der 64 Tore in gut 27 Tagen — jeden
Monat eine vollständige Runde. Beim Neumond stehen Sonne und Mond im selben
Tor, und dieses eine Tor prägt den ganzen Mondlauf. Das Haus nennt den Lauf
eine Mondung und seinen Anfang die Mondsaat.
Beim Vollmond stehen die beiden einander gegenüber — die Mondblüte
ist darum immer ein Tor-Paar, eine Spiegelachse, niemals ein einzelner Punkt.
So bekommt jeder Monat ein Gesicht aus dem Ring: die Mondung des Tores 4 klingt
anders als die Mondung des Tores 47.
Das Blatt für die Wand
Das ganze Mondjahr auf einem Blatt: das Rad mit seinen zwei Büchern —
außen der Ring der dreizehn Ringmonde, je 28 Tage, innen der lebendige Himmel
der Mondungen — und die Tafel aller dreizehn Mondsaaten mit Zeiten, Tor-Paaren
und Finsternissen. Frei, ohne Gegenleistung, gern weitergegeben.
Alle Zeiten stammen aus der Swiss Ephemeris, minutengenau für Mitteleuropa —
dieselbe Rechnung, aus der auch jede Wurzel entsteht. Die Volksnamen der
Vollmonde sind Überlieferung und stehen als Brücke daneben, als Sprache, die
viele kennen. Eine Mondung beschreibt eine Färbung der Zeit, sie sagt allein
etwas über Stimmung und Aufmerksamkeit — und niemals etwas über Leib,
Gesundheit oder den richtigen Tag für einen Handgriff.
In welchem Tor stand der Mond, als du kamst? Die Wurzel liest deinen Mondstand als eine von 13 Positionen deines Bauplans — mit Sonne, Erde und den übrigen Planeten in Geburt und Design. Für Kinder erzählt die Kinderwurzel denselben Bauplan in der Sprache der Freunde.