Das Ajna ist das Bewusstseinszentrum des Denkens. Sechs Tore formen hier aus Eindrücken Bilder, Meinungen und Konzepte — die Landkarte, mit der ein Mensch die Welt ordnet.
Es arbeitet zwischen zwei Nachbarn: Von oben kommt der Druck des Kopfes, nach unten geht der Weg in die Kehle, wo Gedachtes hörbar wird. Ein Ajna allein denkt; erst über die Kehle spricht es.
Definiert denkt es in verlässlichen Mustern und hält eine feste Art des Begreifens. Offen nimmt es die Denkweisen der Umgebung auf und wechselt mit ihnen — eine Beweglichkeit, die Weite schenkt und Verankerung von außen sucht.
Jedes Tor ist ein Fenster in diesem Feld — eines der vierundsechzig, und jedes entspricht einem Zeichen des I Ging. Wähle ein Tor.
Ein Kanal entsteht, wo zwei Tore sich berühren. Er macht dieses Zentrum definiert, sobald beide Tore im Leibgraph belegt sind — im eigenen Bauplan oder in der Begegnung mit einem anderen Menschen.
Neun Felder tragen die Mechanik des Leibgraphs. Jedes hat seinen Ort und sein Thema.