Der Solarplexus trägt die Gefühlswelle. Sieben Tore machen ihn zugleich Motor und Bewusstseinszentrum — eine Kraft, die schiebt, und ein Wissen, das reift.
Seine Wahrheit braucht Zeit: Die Welle geht hoch und wieder herunter, und erst über mehrere Wellen klärt sich, was wirklich gilt. Darum gilt er als die langsamste und geduldigste der inneren Stimmen.
Definiert lebt ein Mensch in diesem Auf und Ab und findet Klarheit im Warten. Offen nimmt er die Gefühle des Raumes auf und verstärkt sie — mit der Kunst, sie als Gäste im eigenen Haus wiederzuerkennen.
Jedes Tor ist ein Fenster in diesem Feld — eines der vierundsechzig, und jedes entspricht einem Zeichen des I Ging. Wähle ein Tor.
Ein Kanal entsteht, wo zwei Tore sich berühren. Er macht dieses Zentrum definiert, sobald beide Tore im Leibgraph belegt sind — im eigenen Bauplan oder in der Begegnung mit einem anderen Menschen.
Neun Felder tragen die Mechanik des Leibgraphs. Jedes hat seinen Ort und sein Thema.